Planung Technischer Logistiksysteme

  • Altklausuren gibt es nicht. Die 3 Seminare waren für die Prüfung sehr relevant, kam einiges davon dran. Es wurden auch einzelne Symbole vom Wertstromdesign abgefragt.
    Wenn mir noch mehr einfällt schreib ichs noch.
    Aber ich fand die Prüfung nicht sonderlich schwer, habs Skript einmal durchgelesen und die Seminare nochmal nachgerechnet.

  • Zitat

    Original von maddinb
    Altklausuren gibt es nicht. Die 3 Seminare waren für die Prüfung sehr relevant, kam einiges davon dran. Es wurden auch einzelne Symbole vom Wertstromdesign abgefragt.
    Wenn mir noch mehr einfällt schreib ichs noch.
    Aber ich fand die Prüfung nicht sonderlich schwer, habs Skript einmal durchgelesen und die Seminare nochmal nachgerechnet.


    Danke dir schonmal... das Hilft scho weiter... weitere Kommentare?

  • Hallo,
    die Seminare kann ich nicht besuchen, weil ich dieses Semester Industriepraktikum machen muss. Macht es trotzdem Sinn diese Prüfung zu schreiben? Ist es möglich, die Stoffe aus den Seminaren selbst zu lernen?
    Danke!

  • Hallo,


    kann mir jemand von den Leuten, die dieses Semester zumindest ab und zu in der Vorlesung / Seminaren waren, bestätigen, dass das Thema "Wertstromdesign" weder in der Vorlesung noch in den Seminaren behandelt wurde?


    Ich war selber erst ab der dritten Vorlesung dabei und habe dort mitbekommen, wie Prof. Günthner das Kapitel live übersprungen hat. In den nachfolgenden Vorlesungen wurde es auch nicht behandelt. Wurde es evtl. vorgezogen?
    Des Weiteren war ich nur im 2. Seminar nicht da, sehe aber aus der Angabe, dass das Thema auch dort nicht auftaucht.


    Falls das alles so stimmen sollte, schließe ich daraus auf die mögliche Detailtiefe der Klausurfragen über dieses Thema...
    Nachfragen beim Lehrstuhl ergaben nur: "Das ganze Skript ist prüfungsrelevant".

  • Zitat

    Original von benny-s
    Hallo,


    kann mir jemand von den Leuten, die dieses Semester zumindest ab und zu in der Vorlesung / Seminaren waren, bestätigen, dass das Thema "Wertstromdesign" weder in der Vorlesung noch in den Seminaren behandelt wurde?....


    Das ist nicht korrekt!


    Am ersten Vorlesungstermin des Semesters war Prof. Günthner nicht da, und ein Assistent hat die Vorlesung gehalten. Dabei wurde das dritte Kapitel, besonders das Wertstromdesign, ausführlich behandelt. Deshalb hat Prof. Günthner diesen Teil des Kapitesl später übersprungen.


    Ist also prüfungsrelevant!

  • Zitat

    Original von Kilo
    Am ersten Vorlesungstermin des Semesters war Prof. Günthner nicht da, und ein Assistent hat die Vorlesung gehalten. Dabei wurde das dritte Kapitel, besonders das Wertstromdesign, ausführlich behandelt. Deshalb hat Prof. Günthner diesen Teil des Kapitesl später übersprungen.


    Vielen Dank! Schade, dass der Lehrstuhl nicht zu einer so einfachen und aussagekräftigen Antwort auf meine Frage fähig ist...

  • Hallo zusammen,


    kann es sein, dass der Lehrstuhl einen Fehler im Übungsbeispiel vom Dreiecksverfahren (in den Unterlagen vom Seminar 1) hat, oder steh ich auf'm Schlauch?


    Meiner Ansicht nach müsste beim Punkt K4 ab der K5-Verknüpfung (dritte Zeile untere Matrix) noch der K4-K5 Wert dazugezählt werden. Hat zwar auf das Endergebnis der Anordnung hier keinen Einfluss, aber es geht ja ums Prinzip..... Also wären es dann 65 in der dritten und 70 ab der vierten Zeile.


    Siehe Bild.


    Danke schonmal.

  • edit: Mist, hab auch genau den gleichen Fehler erst gemacht wie der Ersteller der Lösung wohl auch. Du hast Recht. Man darf nicht vergessen, die eventuellen Werte in den Zeile auch zu berücksichtigen!


    Aber: Ich würd mich da ohnehin nicht so dran aufhängen. Der fml-Lehrstuhl vertritt die Meinung, dass das Vorgehen mittels gerichtetem Graphen deutlich einfacher und intuitiver ist - wenn auch nicht ganz so analytisch und fehlerfrei. Aber es geht deutlich schneller...im Seminar wurde das ja auch so vermittelt: Graph ist toll und wir machen das so, wers mit Tabelle machen will, kann in der ppt nachschauen oder zum iwb gehen ;-)

  • Kann mir jemand erklären, warum in der Lösung für Seminar 3, Aufgabe "statische Amortisationsrechnung" für die Amortisationszeit die Differenz der beiden Investitionsbeträge hergenommen wird und nicht einfach nur der Investitionsbetrag der automatischen Variante?


    edit: Hat sich erledigt, Groschen ist grad gefallen ;-)

  • Kann mir jemand erklären welche Formel man in Seminar 3 für die dynamische Amortisationsrechnung ganz am Ende benutzt um die Zeit auszurechnen?


    Wie komme ich auf die 1,75 Jahre? Bei allen Varianten die ich so ausprobiert habe, komm ich immer auf ca 1,69 Jahre....


    Danke schonmal!

  • Schau dir die grafische Darstellung mal an. Da siehst du, dass du den Zeitpunkt brauchst, an dem der kumulierte Barwert den Wert 0 annimmt. Da du aber nur Barwerte B1 und B2 zu den Zeitpunkten P1 und P2 hast, musst du dazwischen linear interpolieren.


    |B1|+|B2| / P2-P1 = |B1| / (x-P1) (Ähnlichkeit der Dreiecke)


    x = [|B1| / (|B1|+|B2|)] + P1


    |B1| = 397264
    |B2| = 130326
    P1 = 1
    P2 = 2


    x = [(|B1|*(P2-P1)) / (|B1|+|B2|)]+P1
    x = [(397264*1) / 527590] + 1 = 1,75297


  • Ah, alles klar.


    Danke dir!!

  • Die Noten sind draußen! Zwar ist noch nichts auf der Homepage vermerkt aber im tumonline stehen sie bereits.


    Und weil meine Note wirklich fetzt schreib ich mal eine Frust-Info für alle die das Fach in Zukunft noch einplanen.


    Nunja, der Schnitt liegt bei ca 3,124. Gute 12% sind durchgefallen, auch viele mit 4,3 und 4,7, die sicherlich nicht wollten.


    Im Gegensatz zum doch sehr hervorzuhebenden Übungsbetrieb und den netten Betreuern kann ich von der Prüfung echt abraten. Ob ich die netten Betreuer jetzt immernoch nett finden soll weiß ich gerade nicht.


    Aber vom subjektiven zum objektiven: Dass man eine Prüfung schnell bearbeiten soll ist ja klar. Aber was hier zeitlich gefordert war halte ich für echt frech. Schließlich gehts bei dem "Rechenteil" ja darum aus Informationen ein System zu planen. Also kein "Schema f" dass man beliebig schnell abspulen kann. In der Realität, z. B. im späteren Job, geht natürlich Qualität vor zeitlicher Quantität.


    Anscheinend ist es hier so, genau kann ichs erst nach der Prüfungseinsicht sagen, dass schnellstens irgendein System hingerotzt werden soll um überhaupt entfernt die Chance zu haben die ganze Klausur zu bearbeiten. Ob das System dann überhaupt real umgesetzt werden könnte ist wohl recht zweitrangig.


    Und kommt bitte keiner ausser mir auf die saublöde Idee ein ordentliches Sankey-Diagramm zu gestalten, also mit einer maßstabsgerechten Pfeilstärke (in Millimeter ausgemessen mit Erläuterung). Nach drei solchen Diagrammen gibts keine Chance mehr überhaupt irgendwie mit der Zeit klarzukommen.


    Nunja eins habe ich daraus gelernt: Wenn mir jemand im Job die Aufgabe gibt ein technisches Logistiksyszem zu entwerfen, bekommt er innerhab 3 min mein hingeschmiertes Layout, das keinerlei wirklichen Sinn macht, und brüll dann: "ÄÄÄTSCH Erster!!!" und bin ganz stolz auf mich und halte mich für einen besonders guten Ingenieur...


    Trotzdem wünsch ich allen anderen Prüfungsteilnehmern, dass sie mit guter Vorbereitung ein besseres Ergebnis erzielen konnten als ich.


    Viel Glück!


    PS: Viele haben mir von der Klausur abgeraten, aber ich wollte nicht hören sondern musste spüren ;-)

  • Bär-Null-i :


    Wie Recht du hast. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass da Überhang dabei war. Dem ist wohl nicht so gewesen! Mit einer sinnvollen Zeitgestaltung hatte das nichts zu tun. Wie du schon richtig sagtest, man muss aus Informationen ein individuelles System planen und da muss man genau lesen. Wenn dan die Angabe 21 Din A4 Seiten hat, ist die Klausur nach dem Lesen der Angabe schon fast vorbei!


    Bin auch super unzufrieden mit der Note. Liege zwar ganz gut im Schnitt, aber das kann ja nicht unbedingt das Ziel sein, wenn man den Stoff so gut beherrscht hat....
    Die Evaluation sollten nach der Prüfung stattfinden, dann würde sie bestimmt anders ausfallen. Nette Betreuer hin oder her!


    Ist abergenerell an unseren "tollen" Uni so geworden, dass es nur nach dem Motto "friss oder stirb" geht. Wirklich was beibringen wollen dir die wenigsten.....

  • Da muss ich jetzt aber mal etwas Pfeffer aus der Suppe nehmen...vorweg: Mir gings ganz gut in der Klausur, Note passt auch. Deswegen mal das Ganze aus meiner Sicht:
    Ich fand die Klausur inhaltlich wirklich fair. Es war eigentlich durch die Seminare vorher schon klar, was so drankommt - und in welcher Detailtiefe Klausurfragen kommen, konnte man sich nach den Seminaren und Unterhaltungen mit den Betreuern zusammenreimen.
    Ja, in der Klausur muss man ein komplettes System planen, und ja: Es war unglaublich knapp mit der Zeit! Aber die Aufgaben waren doch für sich alle schonmal fast exakt in den Seminaren dabei und jeder Einzelschritt war wieder Schema-F.
    Außer der wirklich zu knapp bemessenen Zeit kann ich den Aufgabenstellern hier wirklich keinen Vorwurf machen.
    Man kann - wenn man schon am Anfang sieht, dass es viele Fragen in kurzer Zeit werden - mit etwas Zeitmanagement einigermaßen gut durchkommen. Da darf man sich natürlich nicht erstmal die ganze Angabe durchlesen und dann jammern, dass dafür schon soviel Zeit draufgeht. Genausowenig sollte man darüber nachdenken, irgendwas auszumessen und zu konstruieren, sofern nicht gefordert. Erstmal Sachen weglassen, die man nicht sofort weiß, Aufgaben mit vielen Punkten zuerst...oder halt ähnliche Strategien muss man sich in so einer Situation eben selber überlegen.


    Leute, der Sinn einer Klausur liegt doch nicht darin, einem praxisnahe Arbeitsatmosphäre zu vermitteln - das machen doch die Seminare schon ganz gut! Lernen tut man vor der Klausur und nicht dabei. Ich jedenfalls habe in dem Fach einiges mitgenommen, gerade auch durch die netten Seminare.


  • Versteh mich nicht falsch....ich war auch so schlau mir nicht die ganze Angabe vorher durchzulesen und nein ich habe auch nicht maßstäblich irgendetwas hingezeichnet! Es hat auch niemand behauptet dass die Aufgaben nicht fair gestellt waren, denn das waren sie. Bloß helfen einem halt die fair gestellten Aufgaben nix, wenn es so dermaßen zu wenig Zeit ist!


    Und mit "erstmal die Aufgaben mit vielen Punkten" bearbeiten setzt doch vorraus dass man sich erstmal die ganze Angabe von hier 21 Seiten durchschauen muss.


    Wenn einem die Prüfung schon nicht "Praxisnähe" vermitteln soll (womit du übrigens Recht hast) dann soll sie aber wenigstens so sein, dass man den Wissensstand der Studenten erfasst, und nicht den ermittelt, der am schnellsten lesen und schreiben kann!!!


    Nochmal: Ich schreibe nicht aus Frust wegen einer schlechten Note, denn meine Note ist nicht schlecht (bin zwar unzufrieden, weil ich gern was besseres gehabt hätte, abr schlecht ist sie nicht). Aber das System der Prüfung darf doch wohl angezweifelt werden!

    Dicke sind schwerer zu entführen!

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  • benny-s :


    stimme dir in allen punkten zu! was ich kritisiert habe ist das große zeitproblem dass du ebenfalls als "unglaublich knapp" bezeichnest. Ich würde es sogar als schlicht "unmöglich" bezeichnen.


    und auch ich habe mich - wahrscheinlich wie du - gut bis sehr gut vorbereitet und mich in der Klausur nicht unnötig aufgehalten.


    Es freut mich dass du folglich ein gutes Ergebnis erreichen konnstest. Rein von meinem Wissen und Können hätte ich es auch müssen. Der eine zeichnet in der Klausur eben ein drei exakte definitionsgemäße Sankeydiagramme mit ausgemessenen Pfeilstärken (und braucht wie ich dafür alleine für diese Teilaufgabe eben 15min), der andere nimmts eben weniger genau und schreibt nur die TEs an einen einfachen Pfeil und spart sich viele wertvolle Minuten für andere Aufgaben.


    Ich habs wahrscheinlich einfach zu genau genommen und bin deshalb mit der Zeit in keinster Weise klargekommen. Kannst bestimmt nachvollziehen dass du, wenn du praktisch alles wesentliche gelernt und verstanden hattest und gut geübt hattest, dich eine glatte 4 schon recht enttäuscht.


    Ärgerlich - tragisch ist es natürlich nicht. Wollte gestern abend trotzdem etwas Frust ablassen, was mir anscheinen auch gelungen ist ;-)


    Finds trozdem schade, dass in der Klausur reine Quantität im Vordergrund steht und man wohl wenig Chancen hat sein Können und Wissen darzustellen wenn man ein bischen auf Qualität achtet. Denke nicht das dies der richtige Weg ist Ingenieure fit für die Zukunft zu machen.