• Soweit ich weiß muss man die alle können.


    Weiß jemand, wie man bei Übung 6 (Schlanke Produktion) auf die Wartezeiten im Wertstromdesign kommt?


    Siehe dazu den Übungsvortrag Slide 38


    Habe ja zum Beispiel in der "schlechten" bzw. vorher-Version meines Wertstromdesigns Wartezeiten bei dem Bestandsdreieck:


    50 Stück: 0.08 Tage
    100 Stück: 0.16 Tage


    Wie komme ich auf diese Wartezeiten oder wurden die einfach beispielhaft gewählt?
    Und wie kommt es, dass diesen Wartezeiten anscheinend allen eine gleiche Taktzeit zugrunde liegt, obwohl die Linie ja eben nicht ausgetaktet ist?


    Dieses Wertstromdesign ist mein Erzfeind und einfach sowas von sinnbefreit, ich hoffe, dass ich mich nach der Klausur niemehr damit beschäftigen muss!

  • Für die Nachwelt, SS14:


    Rechenteil annähernd gleich wie in der Übung, teilweise bis auf die Zahlenwerte exakt gleich. Die einzelnen Aufgaben aber wesentlich gekürzt und nicht alle Bereiche abgedeckt. (z.B. kein Kanban, keine Pufferberechnung)
    Tricky und nicht wie in der Übung: zum Zeitpunkt t=0 1Mio.€ investiert, drei Jahre kommen 300k-400k€ wieder rein; jedes Jahr allerdings mit anderen Zinssätzen. Kapitalwertmethode ist - abgewandelt - anwendbar, vgl. Google.


    Kurzfragen:
    Auswendig:
    - Standortstratgien
    - Planungsgrundsätze (4/6)
    - ein paar Layoutoptimierungsverfahren kennen
    - Produktionsstrategien
    - Def. Kundenentkopplungspunkt
    - Versorgungsstrategien
    - Muda/Verschwendungen (6/7)
    - Ablauf Nutzwertanalyse
    Zu fast allen diesen Punkten sowohl das auswendig gelernte aufschreiben, teilweise die Bedeutung erläutern, und meistens auf ein kleines Beispiel anwenden (Garching und Stadt in China den vier Standortstrategien zuordnen und begründen) oder Beispiele nennen (Branchen für Produktionsstrategien)
    Sonstiges:
    - Materialflussmatrix interpretieren + daraus Sankey Diagramm erstellen
    - Sensitivitätsanalyse interpretieren
    - eine einzige Frage zu den Readings, 4 von 180 Punkten wert
    - kurze, sehr einfache Berechnungen



    Insgesamt leichter, eher oberflächlicher Stoff (5 Tage à 7h lernen, Hälfte der Vorlesungen gehört, keine Übungen besucht) aber auf jeden Fall Zeitdruck, es sind nicht alle fertig geworden. Wie angekündigt keine einzige Formel angegeben.

  • Nein, noch nichts da!
    Habe auch schon eine Mail geschrieben, weil mir die Credits fehlen, um meine Masterarbeit endgültig anmelden zu können, aber da kam auch nichts zurück.
    Die Noten einzutippen scheint wohl schwieriger zu sein, als gedacht ...

  • Servus


    habe folgende Fragen zu den Übungen. Hoffe das mir jemand helfen kann....


    1. Übung 7 Aufgabe 3.3


    Die Werte in der Musterlösung und in der Mitschrift weisen zum Teil unterschiedliche Vorzeichen auf. Die Musterlösung (nicht Mitschrift) erscheint mir am nachvollziehbarsten, jedoch mit der Einschränkung, dass ich die Geldanlagen mit einem positiven Vorzeichen versehen würde. Ist es überhaupt notwendig die Vorzeichen korrekt zu setzen oder sollten nur die Endwerte stimmen?



    2. Übung 3 Aufgabe 1) bzw. 2)


    • Woher weis ich, dass TV1 und TV2 parallel und nicht hintereinander ablaufen?

    • Im Montageablauf steht: "Zur Montage der Baugruppe Greifarm werden der Greifer, die Greifzange, der Servomotor und sechs Schrauben gefügt.“ Laut Musterlösung wird dieser Montageablauf in nur 4 Teilverrichtungen ( TV 9= Greifzange, TV 10= Servomotor , TV 11= sechs Schrauben) unterteilt. Wieso wird der Greifer nicht auch als Teilverrichtung gesehen?

    • "Durch Fügen des Servomotors auf den Ausleger mit vier Schrauben entsteht die Baugruppe Ausleger Warum ist das nur eine Teilverrichtung (TV 12)? Im ersten Punkt wurde das "befestigen mit acht Schrauben“ doch auch als separate Teilverrichtung ( hier TV 3 ) gesehen.


    3. Übung 5 Aufgabe 2.2)


    Laut Lösung kann die kontinuierliche Fließfertigung an allen Stellen im Prozess eingesetzt werden, außer zwischen "Zuschnitt Grundplatte" und "Bohren Grundplatte". Aber im Prozess 4 und 5 gibt es ebenfalls Rüstzeiten. Könnten diese die Fließproduktion nicht auch beeinflussen?












    Viele Danke schonmal im Voraus! :rolleyes:


  • Zu Übung 7:
    Würde da keine Vorzeichen setzen, das "-Tilgung" sagt ja schon, dass es negativ ist.


    Zu Übung 3:
    Ich verstehe das so, dass die beiden Seitenteile bzw. die Führungen zuerst ineinander eingesetzt werden. Sie bauen also nicht aufeinander auf, daher parallel (Man beginnt mit neuen Teilen).


    Zu einer TV gehören immer min. 2 Teile. Hier wird also die Greifzange auf den Greifer gesetzt. Es handelt sich um 2 neue Bauteile, die in den bisherigen TVs nicht vorkamen.


    Die "acht Schraube" sind eine TV, weil wie zuvor beschrieben, das Zusammensetzen der Seitenteile bzw. Führungen erfolgt, danach die Verschraubung. Der Motor wird wsl direkt verschraubt, nicht erst nur darauf gesetzt. Ist hier aber wirklich etwas undurchsichtig.



    Zu Übung 6 (meintest du wsl): Das habe ich mich auch schon gefragt. Mein Ansatz: Da die Weitergabe mit 0.01 Tagen = 4,8 min größer ist als die Rüstzeiten, schafft man die Umrüstung quasi zwischen den Teilen. Bin da aber nicht ganz sicher.

  • Servus Jungs


    die 6 Übung ist für mich auch ein Rätsel, des Ist-Ding ist ja noch gut zu machen, aber des Soll-Ding ist ja der absolute Mind-Fucker....


    Erstmal mit ihrem One-Piece-Flow, im Skript steht noch was von Synchronisieren und Austakten, gut bei der Montage versuchen sie es ja noch, auch bei dem ersten Schritt von dem Prozess und beim Versand, aber selbst da sind ja da noch enorme Zeitabweichungen zwischen den einzelnen Schritten...


    Meine Vermutung zu den 0,01d ist, dass die da von den 42,75 sec ausgehen, damit des mit der täglich zu produzierenden Menge übereinstimmt, da kommt dann irgendwas mit 0,001 raus, und die machen dann aus Platzgründen einfach 0,01d raus und etwas Puffer dazu, liegen werden die Teile ja immer etwas länger ;)

  • Hätte auch noch ne Frage zu der Übung 6:


    Wieso ist im Wertstrom eingetragen, dass vor dem Versand 1 Tag Wartezeit ist, obwohl in der Tabelle 2 Tage vor Versand Wartezeit stehen.
    Und wie kommt man auf die Wartezeit von 1 Tag nach dem Versand?


    Danke schonmal im voraus!!

  • Hätte auch noch ne Frage zu der Übung 6:


    Wieso ist im Wertstrom eingetragen, dass vor dem Versand 1 Tag Wartezeit ist, obwohl in der Tabelle 2 Tage vor Versand Wartezeit stehen.
    Und wie kommt man auf die Wartezeit von 1 Tag nach dem Versand?


    Danke schonmal im voraus!!

    Da haben sie einen Fehler in der Angabe gemacht. Also einfach den 1d nehmen.

  • Hallo zusammen,


    hier mal eine Zusammenfassung der Klausur aus dem SS15.


    Kurzfragen:
    -Unterscheidung von Handwerksbetrieb/Selbstversorger zu Fabrik (4 aus 5)
    -PQ-Analyse + Erklärung
    -Regelkreis vervollständigen
    -Standortstrategien und Zuordnung (Garching, Shenyang)
    -Übergang Groblayout zu Feinlayout (4 aus 6)
    -Einteilung Fertigungssysteme (Diagram vervollständigen)
    -Lastenheft, Ausschreibung, Pflichtenheft erklären und Zusammenhang herstellen
    -Versorgungsstrategien, ABC/XYZ-Einteilung und Anwendung


    -Verschwendungen aufzählen (6 aus 7)


    -Lagerplatzverwaltung erklären und beurteilen (variable und fest)
    -Entscheidungsbaum (Werte eintragen und Erläuterung von evtl. auftretenden Ungenauigkeiten)
    -SMED (Erklärung + Vorteile (2Pkt.) und 4 aus 8 Praktiken der Umsetzung (4 oder 8Pkt.?))
    -Fragen zu einem Fachartikel (Kanban-Steuerung, "Nennen Sie die Kriterien in diesem Artikel..." 2Pkt. + 3 Pkt.)


    Rechenteil(keine Formeln gegeben):
    -Lagerplätze berechnen (Variabel und fest; Standardabweichungen teilweise schon berechnet bzw. viel Vorarbeit geleistet)
    -Optimale Losgröße und Kosten (1. optimale Losgröße, 2. optimale Kosten für beide, 3. bei gegebene optimaler gemeinsamer Losgröße Kostengewinn berechnen, analog Übung)
    -Wertstromdesign (Design gegeben und vier Potential zu identifizieren)
    -Erklärung von 3 Symbolen aus dem Wertstromdesign (Push-Pfeil, Supermarkt und Bestand)
    -Kanban-Berechnung (analog Übung)
    -Vollkostenrechnung (analog Übung)
    -Modifizierte Kapitalwertmethode (0. -1.000.000; 1. 300.000 bei 5%; 2. 350.000 bei 7%; 3. 400.000 bei 9%)
    -Erweitertes Dreiecksverfahren (vereinfachte Version der Übung)
    -Montagevorranggraphen zeichnen (TVs gegeben, Graph mit 7 TVs, gibt 12Punkte; )
    -Frage zu Montagevorranggraph; Auslagerung einer TV mit t(19s)>Taktzeit(13s), Was kann verändert werden, damit weiterhin im Takt läuft


    Gefühlt ist die Klausur insgesamt gut machbar, böse Überraschungen sind ausgeblieben, also relativ fair. Wir werden sehen, was die Bewertung und Korrektur ergibt ;)
    Wie schon mal erwähnt, eher oberflächlich, die Zusammenfassung auf Seite 15 oder 16 kann ich sehr empfehlen. Mit etwas mehr Details und den Übungen sollte sich die Klausur gut. Ich kann empfehlen alles das zu lernen, wozu es in der Vorlesung mehrere "Punkte" gibt. Sehr oft wird hier gefragt nennen Sie X aus Y. Zeitdruck ist "normal", sofern man sich kurz hält und nicht viel überlegen musst, sollte man gut fertig werden.


    Viele Grüße und Erfolg,
    Alex

  • Hallo,


    1. kann mir jemand erklären wie ich bei der Übung 5, Aufgabe 3.2.2 auf das z = 2,33 komme?


    2. Werden in der Prüfung Tabellen z.B für die Nutzwertanalyse oder Investitionsrechnung vorgeben?
    Und müssen wir wissen aus welchen Bestandteilen sich z.B. die Kostenvergleichsrechnung zusammensetzt (also aus Fixkosten + Variable Kosten + Abschreibung + Zinsen), oder steht dies in den Tabellen schon drin und wir müssen nur rechnen?