Beiträge von Kaam

    Bitte beachten Sie: Wenn Sie Ihrem Antrag Dokumente als Original oder beglaubigte Kopie beifügen, dann senden Sie diese in Papierform ein. Elektronische oder eingescannte Dokumente können nicht angenommen werden.

    Also stimmt die Angabe auf der Website nicht oder muss man trotzdem was per Post schicken? Schließlich muss ich die Relevanzbescheinigung im Falle eines freiwilligen Praktikums ja einreichen, und das vermutlich als Original.

    Hallo zusammen,


    da ich das sonst nirgends gefunden habe:
    Hat schon jemand "Matlab / Simulink for Computer Aided Engineering" gehört und kann evtl. was zur Prüfung sagen? Das Skript hat ja ein paar Hundert Seiten und beinhaltet sehr viele Screenshots etc.


    Gerade deswegen wäre interessant wie in den letzten Klausuren so die Aufteilung Vorlesungsstoff zu "Übungsaufgaben" (damit meine ich auch einfache Aufgaben, die ähnlich evtl. in der Vorlesung als Beispiel besprochen wurden, z.B. wie man ein MIMO-System als state-space model in Matlab eingibt, d.h. kurze Codeauszüge, aber auch Simulink-Modelle, State Charts, etc.) ist.
    In den "Exam Preparation"-Folien ist ja von 20% Multiple/Single Choice die Rede, da vermute ich mal Fragen querbeet durch die Vorlesung und auch relativ detailliert (siehe besagte Folien). Aber dann gibt es ja auch noch Wissensfragen... Wie viel Prozent nehmen die so ungefähr ein? Auf welchen Detaillierungsgrad muss man sich da einstellen? Reicht ein allgemeines Verständnis des Stoffs und ggf. Erfahrung mit Matlab, um die Klausur (gut?) zu bestehen?


    Besten Dank im Voraus!

    Ja genau, da sind ja immerhin 4 Stück. Aber wenn die in den letzten Jahren vielleicht auch mal was hochgeladen haben, dann können das ja schlecht die 4 gewesen sein.


    Übrigens: Das Kapitel MKS wurde damals übersprungen und der Lienkamp hat gesagt, dass das damit auch nicht prüfungsrelevant ist.

    Glaube die Aussage war mehr oder weniger, dass alles was hochgeladen ist auch relevant ist, aber lasse mich da gerne korrigieren. Ob die Form der Relevanz jetzt Wissen (Auswendiglernen) oder Verständnis impliziert, weiß ich auch nicht. Ich werde die Gastvorträge versuchen mit dem Überhang zu kompensieren.


    Mal eine andere Frage: Hat vielleicht jemand aus vorangegangenen Jahrgängen noch Altklausuren?

    Also, da die Infos hier nicht mehr unbedingt repräsentativ sind, mal ein kurzer Rückblick zum Modul (übrigens komplett auf englisch) und der Prüfung.


    Im Semester musste man zu zweit im Team Thema vorbereiten und eine 12-minütige Präsentation dazu halten, Partner und Thema werden zugewiesen. Die Präsentationen wurden in Kleingruppen in der Zeit der Zentralübung gehalten. Die Note vom Vortrag hat 1/3 der Modulentnote ausgemacht.


    Zur Prüfung:
    An sich fair gestellt. Im Vorhinein wurden die Themen eingegrenzt und der Dozent (Renjewski) hat sich auch daran gehalten.
    Insgesamt gab es 6 Aufgaben:

    • Allgemeine Fragen zu:

      • Eigenschaften/Anwendungen von Echtzeitsystemen (Aufgaben aus den Altklausuren der Lehrstuhl-Webseite waren auch dabei, z.b. Frage a) von Aufgabe 1 ausm WS10/11)
      • Time/Clocks (u.a. unterschied hard/soft real time systems, ...)
      • Microprozessoren (u.a: Vier Komponenten von Microprozessoren; 4 Komponenten die Microcontroller haben, aber Microprozessoren nicht)
      • Concurrency ( Frage c) von Aufgabe 1 ausm WS10/11
    • Cache

      • Aufgabe (4 cache lines, 8 byte, pLRU, WB), analog zur Übung
      • 2 verschiedene Arten von Caches nennen
      • Worauf ist bei Cache zu achten, um Cache Miss zu vermeiden
      • ...
    • Scheduling / Semaphoren

      • Aufgabe analog zu den Altklausuren, 3 mal musste man schedulen
      • ohne semaphoren, Jackson (EDF), frage welches kriterium wird hier minimiert (maximum lateness)
      • mit semaphoren, EDF --> priority inversion
      • mit semaphoren, aber mit priority inheritance
    • Communication

      • wie in Übung, NRZ/RZ/Bipolar/etc. codieren
      • mit Bitstuffing codieren
    • Coding task (überraschend umfangreich!)

      • Pointer und Array für ein Problem initialisieren
      • Fehler in Code finden (insgesamt glaube ich 8 Stück, aber alles relativ einfache, z.B. falscher return wert, falscher index, Void statt void, ...)
      • Programm vervollständigen
      • Programm schreiben für ein Blinken einer LED mit 1 Hz
    • 3 Fragen (insg. 3 Punkte) zu ausgewählten Themen (es wurden vorher 6 von 12 Themen ausgewählt/ausgeschlossen), bei uns kamen die Fragen:

      • Wie sind Stethoskop und Lungen-Maschine zu klassifizieren? Weshalb?
      • Was ist der Vorteil vom Bailout-Protocol bei Mixed-critical systems
      • Was ist der Vorteil von Plug-and-Play im Zusammenhang mit industriellen Anwendungen


    Die Themen Operating Systems, Dependability, der Gastvortrag und Models (abgesehen von Concurrent models of computation) kamen gar nicht dran. Aber wie gesagt, da konnte man sich sehr gut an die Eingrenzung halten.
    Zu Concurrency/pThreading und FailOperational gab es eine "Übung", aber war für die Klausur nicht relevant.


    Wenn man sich die Unterlagen aus älteren Jahrgängen anschaut, haben wir im Vergleich so gut wie gar keine Programmierung mehr gemacht. Insgesamt fand ich die Vorlesung sehr unattraktiv (da sehr langweilig) und die Folien waren eine Farce (unsortiert, unkommentiert, fehlerhaft). Die Übung hat die Veranstaltung nicht unbedingt besser gemacht. Dazu werden z.T. keine Musterlösungen hochgeladen, sodass man eigentlich kaum ohne Besuch der Übung zur Lösung kommt (z.B. Cache kann man mMn ohne die Erklärung auch gar nicht verstehen)
    Im Endeffekt bin ich mit meiner Note zufrieden, allerdings wäre es vermutlich anders gelaufen, wenn ich nicht alle Beispiele aus der Vorlesung nochmal durchgearbeitet und auch die Altklausuren/Übungsmaterialien auf der Lehrstuhl-Page gefunden hätte.


    http://www6.in.tum.de/Main/TeachingWs2014Echtzeitsysteme
    http://www6.in.tum.de/Main/TeachingWs20123chtzeitsysteme
    http://www6.in.tum.de/Main/TeachingWs2011Echtzeitsysteme
    und ggf. noch andere Jahrgänge


    Anbei noch die Statistik :)

    Anbei die Auswertung aus TUMOnline. Dazu noch etwas: Es gab in der Klausur wie schon erwähnt etwas unter 50 Punkten (47?). Der Beste hatte 35 in der Klausur und man hat durch das Vorbereiten der Übung nochmal 2 Punkte bekommen.
    Ausgehend vom besten Teilnehmer wurden die Noten gebildet, d.h. 37 (35+Bonus) Punkte waren eine 1,0. Mit 17 Punkten gab es noch eine 4,0; dazwischen wurde quasi linear interpoliert, entsprechend auch das Notenbild.

    Also, mal ein kurzes Feedback:


    Die Klausur war fair gestellt. Es gab etwas unter 50 Punkten, dabei gab es 18 oder 19 Aufgaben. Also alles nur kleinere Dinger mit maximal 5 Punkten

    • Vorteile automatische vs. manuelle Modellerstellung
    • Vorteile modulare SCT
    • eine Aufgabe, wo man Aussagen zu Languages in der SCT als wahr/falsch (mit Begründung) beurteilen musste
    • ca. 3 kleinere Aufgaben zum Queueing
    • 2-3 kleinere Aufgaben zu Markov Chains
    • Eine Aufgabe, wo man eine FSM für einen Kaffe/Tee-Automaten bauen musste
    • Eine Aufgabe, wo man die controllable/nonblocking/... Komposition von 3 Modellen erstellen sollte
    • Eine Aufgabe, wo man einen CTL-Ausdruck für verschiedene Zustände eines Automaten untersuchen sollte
    • Mehrere kleine Aufgaben, in denen man DFA bauen sollte
    • Prüfen, ob Strings zu Sprache gehören
    • Aufgabe mit Umwandlung NFA nach DFA
    • Eine Aufgabe, wo man den flat automaton zu einem hierarchischen Automaten angeben sollte. Dabei gab es allerdings nur 2 Zustände im Top-Level und auch jeweils nur 2 Zustände als refinement für jeden. Die Verbindungen auf dem Toplevel waren beide präemptiv..

    Mehr fällt mir gerade nicht mehr ein. Insgesamt fand ich, dass die Vorlesung kaum Relevanz für die Klausur besitzt. Bis auf 2 Fragen konnte man meiner Meinung nach alles mit gut eingeübten Übungsaufgaben lösen.


    Mein Fazit zur Veranstaltung hängt etwas von der Modulnote ab, die es demnächst erst gibt. Dennoch vorab ein Beitrag dazu: Etwas schwach fand ich den Ablauf der gesamten Veranstaltung schon, da die Vorlesung sehr theoretisch und dann kaum in der Prüfung relevant ist, während die Übung zu 95% von den Studenten, die das alles selbst zum ersten mal und nur machen, um einen 0,3 Notenbonus zu bekommen, gehalten wird. Die Zeit während des Semesters, die ich in Vorlesung und Übung verbracht habe, hätte ich besser direkt in die selbstständige Lösung der Aufgaben investiert. Vor allem, da es außer den Aufgaben aus der Übung nichts zu üben gibt, ist man mit dem Material recht schnell durch. Im Internet findet man allerdings auch noch allerhand Aufgaben, die zum Teil auch 1:1 in die Übung übernommen wurden. Die Aufgabe aus der Klausur "In the Dark Ages, Hardvard, Dartmouth,..." zum Thema Markov Chains stammt z.B. auch aus dem Netz. Da lohnt sich ein Blick also ggf. schon ;-)

    War auch nochmal beim Prüfungsamt. Wie Philipp1213 sagt, ist selbst die Semesterarbeit kein Problem. Auch Softskills (habe z.B. erst 3 von 4) können übertragen werden, selbst wenn das Modul (also alle 4) noch nicht abgeschlossen ist.


    Einzige Bemerkung der Dame war noch, dass die anerkannten Fächer halt mit einem Sternchen gekennzeichnet werden. MMn ist das aber vertretbar ;-)
    Anerkennung macht man dann einmal am Anfang und wenn man beide Master weiter machen möchte, jedes Semester erneut.


    Danke für die ganzen Beiträge!

    Hallo zusammen,
    aktuell überlege ich von meinem aktuellen Master ("Vertiefung"/Spezialisierung (z.B. MuM, MuI, Med,..)) zu Maschinenwesen zu wechseln, um die Vorgaben zu umgehen und das volle Wahlangebot wahrnehmen zu können. Jetzt aber mal eine Frage:
    Sollte ich mich entscheiden, doch ein paar der nicht-favorisierten Fächer zu belegen und damit die Vorgaben der Spezialisierung zu erfüllen, kann ich mir dann sozusagen auch das Zeugnis von Maschinenwesen mit "abholen"? Schließlich kann ich mir ja (bis auf Spezialfälle) alle in der Spezialisierung belegten Module im Maschinenwesen anrechnen lassen.
    Oder muss ich dann auch noch eine zweite Masterarbeit schreiben?


    Vielleicht hatte ja schon jemand den Fall bzw. die gleiche Idee, hat es möglichweise sogar in die Tat umgesetzt, oder einfach ein paar schlaue Tips. Wäre sehr dankbar! <3


    /Kaam

    Klausur war IMHO eine Frechheit. Dafür ist sie noch überraschend "gut" ausgefallen. Vergleicht man die Ergebnisse allerdings mit anderen Mastermodulen, kann man es sich woanders wesentlich einfacher machen mit besseren Noten.


    Hier im Übrigen die stat. Auswertung. Kann mich daytrader anschließen, was den Überraschungseffekt bzgl. des Anspruchs und die schwammig formulierten Aufgaben angeht. IMHO war ziemlich viel Transfer gefordert. Praxisübungen waren (AIS-typisch ?) quasi nicht relevant. Fehler in der Klausur habe ich bei dem Lehrstuhl auch nicht zum ersten Mal erlebt, leider...



    Insgesamt fand ich den Stoff ziemlich langweilig und kaum praxistauglich - sehr forschungslastig. Es wird einfach total viel Zeug von den Promotionen vorgestellt und inhaltlich gab es dieses Semester eine große Schnittmenge mit SefI2. Themen wie OCL werden außerdem in AT2 auch behandelt. Da fehlt mir eine klare Linie seitens AIS, weshalb ich wohl keine weiteren Veranstaltungen dort besuche.


    Habe das Fach letztendlich belegt, weil es vom Namen her viel her macht und bin mit meiner Note zufrieden. In Zukunft gebrauchen werde ich davon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts.

    Ja, die Folien auf englisch wurden in der Übung vorgetragen - hat sich sogar relativ lange dafür Zeit genommen. Aber aus meiner Sicht wird er das nicht abfragen, er hat genug anderes, um zu prüfen, ob du einigermaßen verstanden hast, was in EiveSim behandelt wurde. Werde mir daher die Folien zu den praktischen Übungen nicht anschauen - aber muss jeder für sich natürlich selbst wissen, was er tut. Ich denke einfach, dass die Rechnerübungen zu tief gehen bzw. sich eher eigentlich mit der Bedienung des Programmes beschäftigen.
    Was meinen andere dazu eigentlich bzgl. der Relevanz der praktischen Übungen?

    Der Hr. Feldmann (Betreuer der Veranstaltung) hat ja in der letzten Veranstaltung auch gesagt, dass die PÜ eigentlich nur zum tieferen Verständnis des Stoffes beitragen sollen bzw. dass man dort das praktisch anwendet/angewendet hat/wiederholt, was man in Übung/Vorlesung so lernt.


    Ich sehe das sehr ähnlich, weiß aber nicht so recht wie ich die Praxisübungen bezüglich Klausurvorbereitung behandeln soll...
    Ich finde die PÜ(2;5) zu den Themen Petrinetze und Systemmodellierung sind wirklich nur eine Übungswiederholung und damit quasi vernachlässigbar bzw. höchstens für mehr Beispiele brauchbar.
    Das "Kurzseminar Maschinelles Lernen" fasst gewissermaßen die Folien zu dem Thema aus Kapitel 4 (Intelligenz) zusammen. Wobei ich mich beim Lernen eher an die VL gehalten, aber auch nicht viel gemacht habe. Da kann man kaum was rechnen/anwenden und ich gehe eher von 1-2 (allgemeineren) Fragen zu dem Thema aus. Zumal jeder für die Diskussion eigentlich nur ein Paper gelesen haben sollte und die Vorlesungsfolien zu dem Thema meines Wissens nach zu 90% übersprungen wurden. (Finde es übrigens ziemlich dreist/frech, dass auf einer Vorlesungsfolie (Folie 61) ganz nebenbei bemerkt wird, dass die Inhalte der Veröffentlichungen auch Inhalte des Vorlesungsmaterials sind.)
    Die Praxisübungen(8) zu Inkonsistenzmanagement sind für mich sehr schwierig zu durchdringen (auch "damals" in der Übung schon). Thematisch korreliert das im Endeffekt mit der Vorlesung K3/OCL und erweitert das irgendwie (um Link-Modelle und PaMoMo). Das sind dann hingegen wieder so viele Folien, mit relativ viel theoretischem Inhalt, dass der Aufwand das zu lernen in keinem Verhältnis steht. Die Praxisübungen dazu schaue ich mir gleich noch etwas an, aber auch nur "low-level", sodass ich dann gerade mal weiß worum es geht. Ich rechne mit ner Frage dazu, aber nicht wirklich mit einer Aufgabe... Habe leider diesen Feedback-/Frage-/Testbogen aus der entsprechenden Übung nicht mehr, wo kleinere Aufgaben zu den Themen drauf waren. Hat das evtl. noch jemand und könnte es zur Verfügung stellen? (Das war die Praxisübung mit dem Gastprof. aus Österreich)
    Die PÜ(10-11) zum Thema Intelligenz fasst für mich gefühlt einen Großteil der Veranstaltung zusammen (man hat irgendwie ziemlich viele Themen nochmal angeschnitten und durchläuft den "modellbasierten Entwicklungsprozess für intelligente Systeme"), enthält aber fast nur Infos zu den Tools/Klick-Anleitungen und ist daher unbrauchbar.


    Tja und der Rest sind dann die normalen Übungen, das sind für mich dann auch die entscheidenden: 1 (Petri); 3 (Modellierung); 4 (OCL); 6 (Intelligenz); 7 (Variabilität); 9 (Ontologien)
    Das sind 6 Themen, aus denen der genug Material hat, um eine 90-minütige Klausur zu erstellen. Zu den Themen OCL und Ontologien gab es im SS14 ja auch jeweils eine Aufgabe (Aufgaben 4 und 6, die im Moodle sind). Bleiben noch 4 andere Aufgaben, was dann zu den restlichen 4 Themen passen könnte. Aber so nur meine Theorie :D


    Würde mich über weitere Meinungen freuen!