Beiträge von Spitfire

    Servus,


    ich möchte auf folgende Stelle an der University of Central Florida in Orlando aufmerksam machen:


    A Ph.D. opening in Deployable Structures is available in Dr. Kawai Kwok’s research group in the Mechanical and Aerospace Engineering department at University of Central Florida. The research will focus on developing a novel deployable propeller blade structure using a combination of fabrication, experimental and computational techniques. Students with Bachelor or Master degrees in Aerospace Engineering, Mechanical Engineering, Material Science and other relevant are encouraged to apply. Self-motivated candidates with a background in solid and structure mechanics, hands-on fabrication skills, experience in mechanical experimentation are particularly welcome. The position is expected to start in Fall 2020 or Spring 2021.

    Interested candidates should contact Dr. Kwok (kawai.kwok@ucf.edu) with their CV summarizing their research and academic experience. More information about the research group can be found at http://mae.ucf.edu/kawaikwok/.


    Bei fachlichen Fragen bitte ich Dr. Kwok direkt zu kontaktieren. Bei Fragen zur Organisation (Unterkunft, Visum, Bezahlung, Leben vor Ort, etc.) dürft ihr mich gerne ansprechen.

    Aus "Grundlagen der Turbomaschinen und Flugantriebe" kann ich dir zumindest eine Vorlesung anbieten. Enthält zumindest was über die Auslegung, Drehzahl, Volumenstrom, Schaufelzahl usw.

    Hey Leute,


    könnt ihr mir bitte einige Erfahrungsberichte über das Praktikum Simulation von Composites da lassen. Vor allem würde mich interessieren, ob und welches Vorwissen man dafür UNBEDINGT benötigt oder ob man alles von Null auf lernen kann?
    Ich danke euch schonmal für eure Unterstützung. :)

    Ich habe das Praktikum im SS16 absolviert und fand's ganz in Ordnung. Die ersten Termine beginnen alle mit einer längeren Einführung, gefolgt von einem sehr detaillierten Tutorial, das man wirklich anstandslos durchklicken kann. Die Folien der Einführungsvorlesungen sind fast ausnahmslos aus "Auslegung und Bauweisen" übernommen, sprich wenn man das schon gehört hat, ist es entweder langweilig oder eine nette Auffrischung. Für die anderen tatsächlich ganz nützlich und kompakt. Aus diesem Grund brauchst du auch nicht allzu viele Vorkenntnisse in Composites. Je mehr Vorwissen aber besteht, desto mehr nimmt man mMn. aus dem Praktikum auch mit. Die Gruppe war aber klein genug, sodass die unterschiedlichen Niveaus der Teilnehmer gut ausgeglichen werden konnten. Lediglich am Ende bei der "Projektarbeit" muss man etwas Eigeninitiative und Wissen einbringen, da einem hier nur Randbedingungen und Anforderungen gegeben werden, sowie die vorher erlernten Tools genutzt werden sollen. Da das aber im Team mit 1-2 anderen Studenten abläuft, ist man auch hier nicht verloren. Falls es noch weiteres Interesse gibt, auch am Vorlesungsmaterial, kannst dich gern noch bei mir melden.


    Im Anhang hab ich noch die Notenverteilung hinzugefügt.

    Die Vorlesungsunterlagen sind sehr umfangreich, beinhalten aber auch viele Bilder. Eigentlich ist die Vorlesung recht interessant, weil man einen guten Einblick über alle Bestandteile eines Raumfahrzeuges erhält. Jedoch ist die Vorlesung manchmal etwas unstrukturiert und konfus, was nervig sein kann.
    Insgesamt gehen die Fragen in der Klausur aber nicht allzu sehr in die Tiefe. Der vorab veröffentlichte Fragenkatalog gibt hier schon einen Hinweis zur Art der Fragen.
    Die Rechenaufgaben der Klausur sind recht einfach und ziemlich nah an den Übungsaufgaben. Zudem durften wir dieses Jahr ein beidseitig beschriebenes DIN-A4-Blatt anstatt einer Formelsammlung mitnehmen. Das Blatt hat natürlich ganz gut geholfen, weil die wenigen, benötigten Formeln nicht viel Platz gebraucht haben und man den Rest so mit Vorlesungsinhalten füllen konnte, die man sich nicht merken konnte oder wollte. Ich weiß aber nicht, ob sie das Konzept weiterführen, da es dieses Semester zum Versuch erklärt wurde. Auf Anfrage gibt es die Klausur auch auf Englisch. Die Vorlesung wird wohl in den meisten Jahren auf Deutsch gehalten, beinhaltet Folien aber auf Deutsch und Englisch.

    Biete hier das Buch "Technische Mechanik" - Auflage 3 von Ulbrich, Weidemann und Pfeiffer an. Obwohl die guten Herren nicht mehr an unserer herrlichen Universität forschen und lehren, ist das Buch ideal zur zusätzlichen Vorbereitung auf die Klausuren Technische Mechanik 1-3 geeignet. Es deckt die drei großen Bereiche Stereostatik, Elastostatik und Kinetik/Kinematik ab. Der Zustand ist gut bis sehr gut. VB: 20 €


    Detaillierter Inhalt:
    Ebene und räumliche Statik - Seilstatik - Reibung - Prinzip der virtuellen Arbeit - Spannungen und Dehnungen - Zug-, Druck- und Biegebelastung - Torsion von offenen und geschlossenen Querschnitten - Energiemethoden in der Elastostatik - Ebene und räumliche Kinematik - Relativkinematik - Impuls- und Drallsatz - Stoßprobleme - Bewegungsgleichungen einfacher Systeme - Schwingungen - Lagrangesche Gleichungen II. Art

    Ganz grobes Gedankenprotokoll:


    • Aeroelastisches Dreieck zeichnen und beschriften
    • Definition für Aeroelastik geben
    • Berechnung eines statischen zwei Freiheitsgrades-Modells (mehrere Unterfragen wie Definition des Auftriebs und Nickmoments, Aufstellen der Systemmatrizen, Lösen der Gleichung)
    • dynamisches Modell mit einem Freiheitsgrad gegeben. Nachweis, dass für einen bestimmten Ausdruck der Winkel theta unendlich wird (oder so ähnlich)
    • Definition und Erläuterung reduced frequency, sowie erklären, warum für hohe reduced freqeuncy die instationären Effekte groß sind
    • Noch was zur Stabilität, woran ich mich nicht mehr wirklich erinnern kann

    Review von Saman auf Seite nach wie vor aktuell, sprich zwei Rechenaufgabe zur Klebfugengeometrie und zur Topfzeit. Der Rest viele kleine Fragen zu diesem und jenem. Insgesamt gut machbar, etwas mehr Aufwand für einen Ergänzer, aber kann bestätigen, dass man dabei einiges lernt und es sich lohnt.

    Interessantes neues Ergänzungsfach am LRT. Guter, unterhaltsamer Dozent. Die wichtigen Folien für die Klausur werden markiert, was den Lernaufwand ebenfalls in Grenzen hält. Prüfung absolut machbar, wie man am Ergebnis sieht. (Schriftlich dieses Semester) Insgesamt absolut empfehlenswert, wenn man sich für den Bereich interessiert.


    https://www.lrt.mw.tum.de/index.php?id=247

    Review SS16

    Fragenteil: (ca. 60%)

    • Verhältnismäßig viel zum zuordnen und ankreuzen
    • Belastungen von Strukturen beim Start und im Orbit
    • Zuordnung der Belastungen (Normalkraft, Querkraft, Biegemoment) beim Sandwich (Deckschicht oder Kern)
    • Kräftedreieck (Aerodynamische Kräfte, Elastische, etc..) beschriften
    • Beschleunigung über Zeit bei Launch erkennen (Auswahl aus vier Diagrammen)
    • Beschleunigung über Zeit bei Abtrennschock erkennen (Auswahl aus vier Diagrammen)
    • Damage Tolerant Definition gegeben, Begriff nennen
    • Warum hilft Innendruck bei Zylinder gegen Beulen
    • Verschiedene Skizzen mit Platten (mit verschiedenen Stringern versteift, an verschiedenen Stellen), Sortierung nach Beulstabilität
    • Ankreuzfragen zu CFK
    • Querkraftverlauf am Flügel zeichnen
    • elastischer vs. starrer Flügel, Auftriebsverlauf und Resultierende zeichnen
    • Drei Maßnahmen um Biegemoment in Flügelwurzel zu reduzieren
    • Zwei Versagensarten vom Sandwich nennen
    • Reihenfolge von fünf Projektphasen bestimmen
    • Zuordnung von verschiedenen Testarten zum jeweiligen Zweck
    • lokales/globales Beulen erklären
    • Warum werden bei hohen Geschwindigkeiten Spoilerons verwendet
    • n-V-Diagramm gegeben, Bereiche einzeichnen
    • Flutter und Torsionsdivergenz in Aeroelastik-Dreieck einzeichnen
    • Flutter und Buffeting in Mach-Höhe-Diagramm einzeichnen (Flug-Envelope gegeben)

    Rechenteil, sehr ähnlich zu SS15 (ca. 40%)

    • kleine Schubfeldaufgabe (zwei Rechtecke, Fest-Los-Lager, zwei angreifende Kräfte)
    • kleine Beultafelaufgabe (Schubfeld, zwei HSB-Blätter angehängt)
    • mehrere Teilaufgaben zu Massenträgheitsmoment Sandwich vs. Platte (verschiedene Variationen von Deckschichthöhe, usw), Formel für Sandwichbiegesteifigkeit auswendig können
    • Auslegung Dicke des Gurtes eines Flügelkastens (ähnlich wie in Vorlesung)
    • kurze Aufgabe zur Minerregel, Werte aus Wöhlerkurve ablesen
    • kurze Aufgabe zu Sigma (Berechnung von Sigma, Anwendung für maximale Beschleunigungslast bei gegebener Masse)
    • Aufgabe zur Aeroelastik (sehr viel gegeben): Definition für Auftrieb und Nickmoment angeben, aerodynamische Steifigkeitsmatrix angeben, h und theta berechnen

    Leichter Überhang, trotzdem zeitlich nicht allzu stressig.

    Review SS16

    Kurzfragen (45 min, ca. 60 Punkte):

    • Insgesamt 19 Fragen, vom Stil sehr nah an der Musterklausur
    • Frage 1 und 7 direkt aus der Musterklausur
    • Verschiedene Modellierungsskalen (Kinematic, Macro-FE, Meso-FE) des Drapings gewünschtem Output zuordnen
    • Erklären, warum FE-Draping mehr und besseren Output liefert als Kinematic Draping
    • Die drei Erhaltungsgesetze für LCM nennen
    • Produktionsbeispiel mit Anforderungen gegeben. Mold-Design (rigid, semi-rigid, flexible) wählen und zwei Gründe für die Wahl angeben
    • Definition für Crimp angeben, an zwei Weaves vergleichen
    • Warum sollten die Einzellagen bezüglich ihres Orientierungswinkels gleichmäßig über die Dicke verteilt werden
    • Was gibt den Beginn bei CDM an und wie wird der Schädigungsverlauf beschrieben
    • Unterschied Reserve Factor/stress exposure
    • "Herleitung" der Damage Variable nach Kachanov
    • Strain anisotropy erklären
    • Square-Cylinder-Modell vs. Chamis
    • Puck-Kriterium zeichnen mit Modes, Winkel, UD-Strength usw.
    • Für drei Belastungsfälle (in plane shear, transversal tension & compression) Fracture Plane, Belastung, Fracture Angle zeichnen/angeben
    • Die restlichen Fragen sind mir entfallen, aber man bekommt wohl so auch ein ganz gutes Bild von der Art der Fragen.

    Rechenteil (45 min, ca. 30 Punkte):

    • Waren nicht, wie mal nebenbei angekündigt, zwei große Aufgaben
    • Ging mit Draping los. Exakt wie in der Übung. Nur den shear angle in Abhängigkeit von Lc und d angeben. Selbst die Zwischenschritte, die man dafür benötigt wurden gefragt, sodass es lediglich eine Geometrieübung war
    • Material Modellierung war der größte Block. Etwas mit den Elastizitätsmoduln und den verschiedenen Berechnungsarten herumarbeiten. Noch ein paar Punkte in ein Diagramm einzeichen (E-Modul über FVF) und iRom-Verlauf dazu eintragen.
    • Der letzte Teil war PID. Hier musste man CSC1 und CSC2 herleiten... und anschließend den Spring-in in Folge von chemischem Schwund "ermitteln". Aufbau war [90]4. Gab nur zwei Punkte, weil keine Rechnung erwartet/benötigt wird.
    • Irgendwo war auch noch die Berechnung des Knockdown-Factors für eine gegebene Geometrie dabei. Vorgehen wie in der Übung.


    Zeitlich fand ich's ganz gut machbar. Überhang gab's höchstens einen Kleinen.
    Insgesamt ganz gute Vorlesung, die ich empfehlen kann, wenn einen die traditionell vielen Folien beim LCC nicht abschrecken. ;)

    Danke für die Antwort. Wundere mich immer wieder sagen wir es so :D
    Wie gehst du beim Lernen vor? Ich denke mal die Formeln werden im Rechenteil abgefragt und in den Kurzfragen geht es dann eher ums Verständnis. Vielleicht sonst einen Tipp

    Ich denke es werden vor allem die einzelnen Konzepte und Vorgehensweisen zur Modellierung wichtig sein. Deren Prinzip, Vor- und Nachteile, Eigenheiten und sowas. Sieht auch in der Musterklausur so aus, als wären ihnen vor allem solche Themen wichtig. Wenn man sich das für jede Vorlesung etwas zusammenschreibt, ist es auch nicht mehr ganz so viel und man hat's mal klar vor Augen.
    Ansonsten ist vielleicht noch gut zu wissen, dass Rechen- und Kurzfragenteil getrennt voneinander bearbeitet werden, sodass man beim Kurzfragenteil die Formelsammlung nicht zur Hilfe hat. Außerdem ist die Punkteaufteilung zwischen den zwei Bereichen wohl nicht 50/50, sondern eher kurzfragenlastiger. Die Zeit hingegen ist 50/50.

    Ausgeschlossen wurde kein Thema. Zur Übung/Rechenteil wurde gesagt, dass es zwei größere Aufgaben geben wird. Eine aus dem Bereich Prozesssimulation (Draping, LCM, PID) und eine zur Materialmodellierung (Textiles oder Failure). Falls du dich über die Anzahl der Vorlesungsfolien wunderst: Die ist am LCC immer so hoch. ;)

    kann mir jemand die aktuellen Vorlesungsunterlagen vom WS2015/16 zukommen lassen? per dropbox oder so?
    Ich würde die Klausur gerne schreiben, komme jedoch nicht mehr zur passenden Moodle-Veranstaltung.

    Kann ich dir zukommen lassen, melde dich einfach per PN bei mir. Alternativ schreibst du dem Übungsleiter und bittest den dich nachträglich für Moodle freizuschalten.