Beiträge von macbane

    Habe das Praktikum dieses Jahr belegt und möchte mal meine Erfahrungen teilen.


    Das Praktikum wird als 5 Tagesblock angeboten. An jedem Tag gibt es ein 15 minütiges schriftliches Testat über das Thema des Vortages. Hierfür sollte man jeweils 1-2h die wichtigsten Informationen aus den ausgeteilten Praktikumsunterlagen auswendig lernen. Die Note berechnet sich aus den Testaten, sowie aus dem erstellten FE-Modell des letzten Tages (hier gibt es kein Testat).


    Am ersten Tag werden anhand von Vorträgen die Grundlagen der FE-Methode vermittelt. Die restlichen Tage arbeitet man jeweils 1-2 Tage mit den Programmen LS-Dyna, Abaqus und Magma. Hierfür werden die Grundlagen der jeweiligen Programme erklärt und anschließend gemeinsam mit den Dozenten 2 Beispielmodelle erstellt und berechnet. Danach muss selbstständig ein drittes Modell erstellt werden, hierbei stehen aber Tutoren als Hilfe zur Seite.


    Für das Praktikum werden keine besonderen Vorkenntnisse erwartet und benötigt. Ich selbst hatte davor noch nie mit FE zu tun und fand es eine interessante Möglichkeit direkt in die praktische Anwendung hineinzuschnuppern ohne die ganze Theorie dahinter verstehen zu müssen. Es ist ein sehr kleines Praktikum (ca. 10 Teilnehmer) mit sehr guter Betreuung und der Notenschnitt lag bei 1,7 2,5, wobei das durch die wenigen Teilnehmer und einem Abbrecher stark nach unten verzerrt wurde. Würde das Praktikum aufjeden Fall empfehlen.

    Alle Seiten/Folien des Skript werden in der Vorlesung besprochen. Zusätzlich stehen noch erklärende Kommentare im Skript. Beides solltest du auswendig beherrschen für die Prüfung. Es kamen damals sehr wenige Sachen dran, die nicht im Skript standen und er angeblich mal in der Vorlesung erwähnt hat (<5%)

    Es ist schon ein paar Jahre her bei mir, aber soweit ich mich erinnere lag der Schnitt damals bei 2,8 mit 9% Durchfallern. Schwierigkeitsgrad empfand ich so im mittleren Bereich. Jemand, der irgendwas technisches studiert sollte m.M. keine Probleme damit haben, sofern Interesse am Fach gegeben ist. So wie alle Hauptfächer beim ftm, muss man sehr viel Aufwand für die Klausur einplanen, da einfach das komplette Skript abgefragt wird. Also Skript sollte man komplett auswendig kennen und die Übungen gut beherrschen. Damals wurde die Vorlesung und Übung auf Video augezeichnet, was ich als großen Pluspunkt empfinde.

    Habe den Ergänzer vor über 2 Jahren gehört. Aber soweit ich mich erinnern kann, sind die Inhalte im Praktikum etwas gekürzt aus dem Ergänzer übernommen worden. Man kann das Praktikum meiner Meinung nach ohne Probleme ohne die Vorlesung besuchen. Eigentlich kann man sich die Vorlesung auch sparen wenn man das Praktikum belegt.

    Es gibt glaube ich noch kein Thread zu diesem Praktikum, also teile ich mal meine Erfahrungen.


    Zur Organisation:


    Das Praktikum setzt sich aus ca. 10 Terminen zusammen. Zu Beginn gibt es ein 10-minütiges Testat über den Stoff des letzten Termins. Der Durchschnitt aus allen Testaten ergibt die Praktikumsnote, wobei das schlechteste Testat nicht zählt. Für eine gute Note habe ich ca. 2 Stunden das jeweilige Kapitel im Praktikumsskript gelernt. Nach dem Testat gibt es eine Stunde Theorievorlersung und dann werden 3 Stunden lang Aufgaben in Matlab bearbeitet. Hierfür stehen mehrere Tutoren zur Hilfe bereit. Am Ende des jeweligen Termins wird die Anwesenheit kontrolliert. Wie weit ihr die Aufgaben bearbeitet bleibt euch überlassen.


    Inhalt:


    Es werden verschiedene gebräuchliche Toolboxen vorgestellt, sowie Simulink, Stateflow und SimMechanics. Man erhält einen breiten Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten von Matlab. Grundlegende IT-Kenntnisse aus Informatik I u. II reichen meiner Meinung nach aus als Voraussetzung. Es hilft auch, wenn man nicht alles aus Regelungstechnik vergessen hat, geht aber auch ohne.


    Meiner Meinung nach ein gutes Praktikum und der Aufwand hält sich in Grenzen

    Kann meinem Vorredner nur zustimmen. Was ich noch anmerken will: An der Uni hast du in der Regel kaum Anwesenheitspflicht, was ich als riesen Pluspunkt empfinde. An der FH ist es in der Regel umgekehrt.

    Das habe ich vor dem Studium auch gedacht. Nur als Maschinenbauer bist du eher derjenige, der alles ein bischen kennenlernt und sich gegen Ende vom Studium dann in eine Richtung spezialisiert. Das muss nicht schlecht sein und man kann aus vielen interessanten Fachrichtungen wählen. Im Mechatronikstudium wirds ähnlich aussehen, nur dass die für die "Digitalisierung" wichtigen Skills verstärkt gelehrt werden. Hängt, aber auch stark von der Hochschule und vom Studienplan ab.

    Ich habe eher das Gefühl, dass der Fachkräftemangel vor allem bei Ausbildungsberufen zu spüren ist, im Ingenieursbereich jedoch weniger. Im Automobilbereich ist der Maschinenbauingenieur meiner Meinung nach zur Zeit weniger gefragt als früher. Hier hat sich die Nachfrage in den letzten Jahren stark Richtung allem technischen mit Informatikeinschlag verschoben. Gerade das kommt meiner Meinung nach immer noch zu kurz im Maschbaustudium (auch an der TUM). Ich würde dir empfehlen im Studium diesen Bereich nicht zu vernachlässigen und mich zusätzlich Hobbymäßig/studentische Gruppen damit zu beschäftigen. Auch in allen anderen Maschbaubereichen steigt zur Zeit die Nachfrage nach diesen Skills. Ich persönlich würde nicht mehr Maschinenbau studieren wenn ich nochmal die Wahl hätte und die Jobaussichten wichtig für meine Entscheidung wären. Technische Informatik oder Mechatronik (nicht an der TUM :D ) wären mittlerweile meine Wahl.

    Habs im WS 16/17 geschrieben. Die Vorlesung wurde dort im Vergleich zu den Vorjahren komplett umgestaltet und bezog sich nicht mehr nur auf Getriebeauslegung und Zahnradberechnung, sondern auf den KFZ-Antriebsstrang. Die Vorlesung war sehr änhlich gehalten wie Maschinenelemente. An die Prüfung kann ich mich nicht mehr erinnern, nur dass sie wohl nicht sehr schwer war und wenig Rechenaufgaben drankamen. Hatte mit viel Lernen eine gute Note geschrieben. Damals hat Prof. Stahl angekündigt, dass die VO in Zukunft möglicherweise per Video aufgezeichnet wird.


    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/ast4dpgw.png]

    Grundlagen des Kraftfahrzeugbaus, sowie die meisten anderen Fächer des ftm fand ich vom Schwierigkeitsgrad nicht so schwer. Die Berechnungsaufgaben die drankommen sind relativ easy. Jedoch musst du bei jeder Prüfung gefühlt das komplette Skript auswendig können. Früher wars so, dass der ftm all seine Fächer auf Video aufzeichnet und somit nicht zwingend zur Vorlersung musst. Solltest du mal was Richtung Fahrzeuge machen wollen, dann empfehle ich dir das Fach dringend.

    Habs vor nem halben Jahr gescannt und per Mail geschickt. Einen Tag später war ich beurlaubt. Da stand aber noch nichts, dass das nicht angenommen wird.

    Prüfung SS17:


    Kurzfragen waren zu 95% identisch mit den Wiederholungsfragen aus dem Skript
    Jeweils eine Kran- und Seilzugaufgabe, ähnlich den Musterklausuren aus Moodle. Gut machbar, jedoch fand ich es von der Zeit zu knapp.